PersonalDirekt Frankfurt Das Onlinemagazin des Jobcenters Frankfurt am Main
Das Onlinemagazin des Jobcenters Frankfurt am Main

Handlungsschwerpunkte 2022

Im Jahr 2020 haben sich Kolleg:innen des Jobcenters Frankfurt am Main der Frage gewidmet, wie man die Arbeit, das Miteinander und die Kooperationen des Jobcenters beschreiben kann. Nach mehreren Workshops mit zahlreichen Mitarbeitenden und Führungskräften entstand der Claim des Jobcenters Frankfurt, der sich auch in dem neuen Design wiederfindet:

Sicherheit. Verbundenheit. Perspektive.

Diese drei Begriffe stehen für den Wertekanon, der von einer Arbeitsgruppe mit allen Professionen und Hierarchieebenen über ein Jahr hinweg erarbeitet wurde. Das Endergebnis wurde im November 2021 im Rahmen einer ­großen virtuellen Veranstaltung allen Mitarbeiter:innen offiziell vorgestellt. Der Wertekanon ist nun in verschiedenen Formaten zugänglich: Eine grafisch gestaltete Karte präsentiert den Wertekanon den Netzwerkpartner:innen und lädt zum Gespräch ein. Für neue Mitarbeitende ist sie Teil der Begrüßungsmappe. In gerahmten Bildern in den Wartebereichen und Besprechungsräumen und online auf der Website www.jc-frankfurt.de/Wir-ueber-uns/wertekanon2021 sind die Werte präsent.

Das Jobcenter möchte damit kein Produkt für die Schublade oder ein „Leitbild“, das am schwarzen Brett verstaubt, produzieren. Der Wertekanon soll 2022 in verschiedenen Formaten erlebbar gemacht werden. Die Projektgruppe gibt nun ihr Arbeitsergebnis in die Hände aller Mitarbeitenden, die eingeladen sind, jeden Tag an der Umsetzung des Wertekanons zu arbeiten und mit ihren Taten die Werte zum Leben zu erwecken.

Das Jobcenter Frankfurt begreift sich als soziale Dienstleistungsbehörde und hat zum Ziel, mit den zur Verfügung stehenden gesetzlichen Leistungen und Beratungsangeboten ein würdevolles und existenzsicherndes Leben aller Menschen in Frankfurt zu ermöglichen und die Eingliederung in Arbeit zu unterstützen. Dazu gehört es auch, den Menschen dort zu begegnen, wo sie sind. In ihren Quartieren, am Telefon und Online. Die Menschen haben unterschiedliche Präferenzen in der Kommunikation, die durch Sprachkenntnisse, Affinität zu digitalen Kommunikationsmitteln oder technische Ausstattungen beeinflusst werden. Um den Kund:innen den Kontakt mit dem Jobcenter zu erleichtern, wurden die unterschiedlichen Kommunikationskanäle deutlich ausgebaut. Neben den klassischen offenen Sprechzeiten in den Häusern gibt es eine Hotline zur Anliegenklärung und die Möglichkeit zur telefonischen Beratung. Auch die digitalen Angebote wie der Postfach-Service oder verschiedene Online-Anträge werden ausgebaut und Beratung nicht nur telefonisch, sondern auch per Videoberatung angeboten. Diese vielfältigen Wege ins Jobcenter Frankfurt sollen die Kommunikation mit den Kund:innen erleichtern und die Kund:innen einladen, proaktiv (Beratungs-) Anliegen an das Jobcenter heranzutragen.