ESF-Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose

Neue Beschäftigungschancen für Langzeitarbeitslose – Hohe Lohnkostenzuschüsse – Betreuung während der Beschäftigung – Betriebsakquisiteure als direkte Ansprechpartner

Das Jobcenter Frankfurt am Main hat sich erfolgreich um die Teilnahme am ESF-Bundesprogramm für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen beworben. Der Zuschlag wurde erteilt, die Aktivitäten starteten im Juli 2015 und bilden bis Mitte 2017 einen geschäftspolitischen Schwerpunkt des Jobcenters. Der Europäische Sozialfonds (ESF) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördern das Projekt und stellen erhebliche Mittel bereit – bundesweit insgesamt 885 Mio. Euro, von denen 470 Mio. Euro die Europäische Union trägt. Rund 10 Mio. Euro fließen dem Jobcenter Frankfurt am Main als zusätzliche Fördersumme während der gesamten Laufzeit des Projektes zu. Das ESF-Bundesprogramm soll Langzeitarbeitslosen, die sonst keine Chancen  uf dem Arbeitsmarkt haben, neue berufliche Eingliederungsund Beschäftigungsperspektiven eröffnen.
Jobcenter-Geschäftsführerin Claudia Czernohorsky-Grüneberg nennt das ambitionierte Ziel: „333 nachhaltige Integrationen wollen wir im Rahmen des ESF-Bundesprogramms erreichen. Lohnkostenzuschüsse bis zu 75 Prozent schaffen für Arbeitgeber einen Anreiz zur Beteiligung.“ Die Förderung ermöglicht es dem Jobcenter, gezielt Arbeitgeber für die Beschäftigung von langzeitarbeitslosen Frauen und Männern zu gewinnen. Das ist die Aufgabe von speziellen „Betriebsakquisiteuren“ – der erste wesentliche Maßnahmebestandteil. Der zweite sind die hohen Lohnkostenzuschüsse zum Ausgleich von anfänglichen Minderleistungen der Arbeitnehmer. Das dritte Element ist die intensive Betreuung der Teilnehmer während der geförderten Beschäftigung durch einen Coach, um den Integrationsprozess nachhaltig zu stabilisieren. Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Qualifizierungsdefizite ausgeglichen.

Die Zielgruppen

Das BMAS startet mit dem ESF-Bundesprogramm eine gezielte Initiative zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit und geht von folgenden Erkenntnissen aus: Im Jahr 2013 waren etwa 1,05 Millionen Menschen länger als ein Jahr arbeitslos. Obwohl sich die Zahl der langzeitarbeitslosen Frauen und Männer zwischen 2008 und 2013 um rund 277 000 Personen – und damit um rund 21 Prozent – verringert hat, ist der Anteil Langzeitarbeitsloser an allen Arbeitslosen im Bereich der Grundsicherung in den vergangenen fünf Jahren lediglich um einen Prozentpunkt auf 47 Prozent gesunken. Damit ist es bisher nur begrenzt gelungen, verfestigte Arbeitslosigkeit aufzulösen. Gerade ein Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt gelingt langzeitarbeitslosen Frauen und Männern selten. Die Chance der Langzeitarbeitslosen, eine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufzunehmen, lag im Jahr 2013 bei 1,5 Prozent im Monat. Unter kurzzeitig Arbeitslosen gelang die Eingliederung in Arbeit einem erheblich größeren Anteil (9,6 Prozent). Neben den häufig komplexen Problemlagen langzeitarbeitsloser Männer und Frauen kommt erschwerend hinzu, dass die Mehrheit der Arbeitgeber nicht in Betracht zieht, Langzeitarbeitslose einzustellen.

Das ESF-Bundesprogramm ist ein Unterstützungsangebot für Langzeitarbeitslose, die vom Jobcenter betreut werden und Leistungen der Grundsicherung beziehen. So genannte „erwerbsfähige Leistungsberechtigte des SGB II“ können freiwillig an dem Projekt teilnehmen, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen und zu den „marktfernen Kunden“ zählen. Dabei werden zwei Zielgruppen unterschieden:
  1. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die seit mindestens zwei Jahren ohne Unterbrechung arbeitslos sind, das 35. Lebensjahr vollendet haben, über keinen verwertbaren Berufsabschluss verfügen und bei denen eine Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt auf andere Weise nicht erreicht werden kann. Sollte das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet, aber die drei anderen Kriterien erfüllt sein, ist eine Förderung möglich, sofern die Aufnahme der Berufsausbildung oder die Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung aus persönlichen Gründen nicht möglich ist. Für diese Zielgruppe kommt die Normalförderung in Betracht.

  2. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in den letzten fünf Jahren arbeitslos waren, das 35. Lebensjahr vollendet haben, über keinen verwertbaren Berufsabschluss verfügen, über mindestens ein weiteres Vermittlungshemmnis verfügen und bei denen eine Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt auf andere Weise nicht erreicht werden kann. Für diesen Personenkreis greift die Intensivförderung.
Im Sinn der Förderrichtlinien gelten Personen als arbeitslos, die nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. D. h. auch erwerbstätige Leistungsberechtigte, die weniger als 15 Stunden arbeiten, gelten nicht als arbeitslos. Unterbrechungen der Arbeitslosigkeit durch kurze Beschäftigungen von insgesamt bis zu drei Monaten oder 70 Arbeitstagen im Kalenderjahr und Krankheiten bis zu insgesamt sechs Wochen im Kalenderjahr werden als Zeiten der Arbeitslosigkeit gezählt. Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gelten als nicht arbeitslos.

Für jede der beiden Zielgruppen wird ein intensives und vielfältiges Förderund Unterstützungspaket zur Verfügung gestellt.
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Die „Betriebsakquisiteure“ des Jobcenters Frankfurt am Main mit Bereichsleiter Klaus Hacker (l.) und dem Projektleiter Thomas Stotz (5. v. l.)

Lohnkostenzuschüsse

So kann einem Arbeitgeber zum Ausgleich des insbesondere anfänglich geminderten Leistungsvermögens der Teilnehmenden und des erhöhten Einarbeitungsaufwands ein Lohnkostenzuschuss gewährt werden, wenn er einen Teilnehmer des Programms in einem in der Arbeitslosen-, Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis eingestellt hat. Das Beschäftigungsverhältnis kann in Voll- oder Teilzeit, befristet oder für einen Zeitraum von mindestens 24 Monaten geschlossen werden. Die vereinbarte Arbeitszeit darf hierbei eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden nicht unterschreiten.

Das Fördermodell unterscheidet drei Phasen: Einstiegs-, Stabilisierungs- und Leistungsphase. Während der sechsmonatigen Einstiegsphase beträgt der Lohnkostenzuschuss 75 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts. Während der anschließenden Stabilisierungsphase bezuschusst das Jobcenter das berücksichtigungsfähige Arbeitsentgelt in der Normalförderung mit 50 Prozent für neun Monate bzw. mit 65 Prozent für zwölf Monate in der Intensivförderung. In der dann folgenden Leistungsphase liegt die Normalförderung bei 25 Prozent für drei Monate und die Intensivförderung bei 50 Prozent für zwölf Monate. An die Leistungsphase schließt sich bei der Normalförderung eine sechsmonatige Nachbeschäftigungspflicht ohne Lohnkostenzuschuss an.

Für die Intensivförderung gilt: Bei Abschluss eines unbefristeten Arbeitsvertrages kann eine Förderung für die Dauer von bis zu 36 Monaten erfolgen. Sofern ein befristeter Arbeitsvertrag abgeschlossen wird, können Förderleistungen bis zu einer Gesamtdauer von 24 Monaten gewährt werden. Eine Nachbeschäftigungspflicht ist hier nicht vorgesehen.
  Förderleistungen des ESF-Bundesprogramms
Normalförderung    
Förderphase
Dauer                    Lohnkostenzuschuss  
Einstiegsphase 6Monate
75 Prozent
Stabilisierungsphase 9Monate 50 Prozent
Leistungsphase
3Monate 25 Prozent
Nachbeschäftigungspflicht 6Monate Kein Lohnzuschuss

Intensivförderung           
                                                            
 
Förderphase Dauer Lohnkostenzuschuss
Einstiegsphase 12 Monate 75 Prozent
Stabilisierungsphase 12 Monate 65 Prozent
Leistungsphase 12 monate
50 Prozent

Betriebsakquisiteure

Eine zweite Maßnahme im Rahmen des ESF-Bundesprogramms sind die „Betriebsakquisiteure“. Sie sollen Arbeitgeber gezielt für die Einstellung von Langzeitarbeitslosen gewinnen und Arbeitgeber beraten. Sie sind zentrales Bindeglied zwischen dem Arbeitgeber, dem Jobcenter und dem Coach des Arbeitnehmers, arbeiten also an der Schnittstelle zwischen Bewerber und Arbeitgeber. Sie stimmen sich eng mit dem Arbeitgeber-Service ab und arbeiten gleichzeitig eng mit der bewerberorientierten Vermittlung zusammen.

Ein Team von sieben neuen „Betriebsakquisiteuren“ im Jobcenter Frankfurt am Main sucht jetzt Arbeitgeber, die Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigungschance geben wollen. Für diese Sonderaufgabe wurden erfahrene Vermittlungsfachkräfte aus anderen Bereichen des Jobcenters gewonnen und Quereinsteiger neu eingestellt. Mit Zuständigkeit für bestimmte Branchen, umfassen ihre Aufgaben im Wesentlichen:
  • das Einwerben von Beschäftigungsmöglichkeiten bei Unternehmen für die Zielgruppe, insbesondere durch aufsuchende Akquise und Netzwerkarbeit mit Einbeziehung von Kammern, Verbänden und weiteren lokalen und regionalen Plattformen für Arbeitgeber,
  • die Beratung der Arbeitgeber zu den Anforderungen an die Arbeitsplätze und zu Möglichkeiten der Schaffung solcher Arbeitsplätze,
  • die Beratung von Arbeitgebern über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Programms,
  • die Unterstützung bei der Besetzung von akquirierten Stellen und die Beratung der Arbeitgeber zur Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse nach Ende des Programms,
  • die Beratung der Arbeitgeber und der Programmteilnehmer zu weiteren Fördermöglichkeiten, sofern diese für die Programmteilnehmer erforderlich sind, wie betriebliche Maßnahmen vor Beschäftigungsaufnahme, Qualifizierungsmöglichkeiten und Ähnliches,
  • persönliche Gespräche mit den Programmteilnehmern 
  • die Erarbeitung von individuellen Förderplänen in enger Abstimmung mit Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Coach und zuständigem persönlichem Ansprechpartner,im Rahmen des Matchingprozesses und gegebenenfalls die Nachbesetzung
  • die Zusammenarbeit mit dem Coach und dem persönlichen Ansprechpartner des Arbeitnehmers. frei werdender Stellen,
  ESF-Bundesprogramm zum Abbau der
Langzeitarbeitslosigkeit
   
Arbeitgeber   Arbeitnehmer  
Betriebsakquisiteur im
Jobcenter
Arbeitgeberansprache Coaching intensives beschäftigungsbegleitendes
Coaching
  Beratung/Unterstützung
zu Förderkonditionen und
Qualifizierungsbedarfen
Degressiver Lohnkostenzuschuss
  Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses
Kurzqualifikation / Grundkompetenzen

    Konfliktlösung und -intervention
Degressiver
Lohnkostenzuschuss
  Kurzqualifikation /
Grundkompetenzen
 
  Das ESF-Bundesprogramm im Überblick  
Ziel   Nachhaltige Eingliederung in den
allgemeinen Arbeitsmarkt
Zielgruppe   • Langzeitarbeitslose (mindestens
zwei Jahre ohne Beschäftigung)
ab 35 Jahren ohne bzw. ohne
verwertbaren Berufsabschluss.
• Intensivförderung für Personen,
die in den letzten fünf Jahren
arbeitslos waren und neben
dem fehlenden Berufsabschluss
mindestens ein weiteres Vermittlungshemmnis
haben
Art der Beschäftigung   Sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt
Förderkonditionen   Tarifliche oder ortsübliche Entlohnung
– Fördersatz max. 75%
mit degressiver Ausgestaltung,
Betriebsakquisiteure,
beschäftigungsbegleitendes
Coaching,
Qualifizierungselemente
Programmstart   Juli 2015

Intensives Coaching

Das dritte neue Element des ESF-Bundesprogramms ist das intensive individuelle Coaching der Teilnehmenden nach der Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses. Der Coach des vom Jobcenter beauftragten Trägers GSM Training & Integration berät und unterstützt jeden Teilnehmer zumindest während der ersten sechs Monate („Einstiegsphase“). Das Coaching hat das Ziel, das Leistungsvermögen zu steigern, das Beschäftigungsverhältnis zu stabilisieren und die Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt dauerhaft zu gestalten.

Das Coaching erfolgt in der Regel im Rahmen von einzelfallbezogenen Kontaktgesprächen, nach Vereinbarung mit dem Arbeitgeber gegebenenfalls auch während der Arbeitszeit in den Räumen des Betriebes oder am Arbeitsplatz. Im Einzelfall kann die Betreuung auch im Jobcenter bzw. beim beauftragten Träger außerhalb der betrieblichen Arbeitszeiten oder beim Teilnehmer zu Hause stattfinden. Die betrieblichen und sozialen Anforderungen, die der Arbeitgeber an sein Personal stellt, sind Bestandteil des Coachings. Hierzu arbeitet der Coach eng mit Betriebsakquisiteur, Arbeitgeber und persönlichem Ansprechpartner des Teilnehmenden zusammen. Der Coach unterstützt den Betriebsakquisiteur in seiner Arbeit soweit wie möglich. Inhalte des Coachings sind insbesondere:
  • Soziale Aktivierung, Vermittlung des betrieblichen Umfelds und der Anforderungen im Arbeitsalltag wie pünktlicher Arbeitsbeginn, Erwartungen des Arbeitgebers und Ähnliches),
  • Verhaltenstraining, z. B. Umgang mit dem Arbeitgeber und den Kollegen am Arbeitsplatz,
  • Krisenintervention und Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz,
  • Aufbau von Tagesstrukturen über einen längeren Zeitraum,
  • Hilfen bei Behördengängen und Antragstellungen,
  • Unterstützung bei der Inanspruchnahme kommunaler Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II,
  • Alltagshilfen wie z. B. Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Umgang mit Geld, Einkauf, Erscheinungsbild,
  • Beratung der Schlüsselpersonen der Bedarfsgemeinschaft in Fragen, die zur Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlich sind,
  • Übergangsmanagement zum Ende der Nachbeschäftigung bzw. zum Ende des geförderten Beschäftigungsverhältnisses.
Dabei ist der Entwicklung und Förderung von Schlüsselkompetenzen für den beruflichen Alltag eine große Bedeutung beizumessen, um den Teilnehmer auf die wachsenden Anforderungen, z. B. im Bereich der Selbstorganisation und Problemlösung in der Arbeitswelt, vorzubereiten und zu begleiten. Insbesondere sollen bedarfsorientiert gefördert werden:
  • Persönliche Kompetenzen wie z. B. Motivation, Leistungsfähigkeit, aber auch Selbstbild, Selbsteinschätzung, Selbstsicherheit, Selbstständigkeit, Offenheit, Wertehaltung, Empathie,
  • Soziale Kompetenzen, insbesondere Kommunikation, Kooperation, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit,
  • Methodische Kompetenzen in den Bereichen. Problemlösung, Arbeitsorganisation, Lernfähigkeit, Einordnung und Bewertung von Wissen,
  • Interkulturelle Kompetenzen wie z. B. Verständnis und Toleranz für sowie im Umgang mit anderen Kulturen, Traditionen und Religionen.
Die Intensität des Coachings wird an den individuellen Bedarf und die im Förderverlauf zunehmende Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses angepasst. Das Coaching erfolgt in folgendem Umfang:
  • Einstiegsphase (sechs Monate): Es wird ein intensives Coaching von drei Stunden pro Woche erbracht. In Einzelfällen kann eine geringere Intensität ausreichend sein (mindestens jedoch eine Stunde pro Woche), die bei Bedarf wieder erhöht werden kann.
  • Stabilisierungsphase (neun Monate): In den ersten sechs Monaten der Stabilisierungsphase erfolgt im Regelfall ein Coaching von einer Stunde pro Woche.
  • Leistungsphase (drei Monate) und Nachbeschäftigungsphase (sechs Monate): Sofern sich von Beginn der Leistungsphase bis zum Ende der Nachbeschäftigungsphase noch weiterer Coachingbedarf ergibt, kann diesem im Ausnahmefall entsprochen werden. Das Coaching soll in diesem Fall die Dauer von einer Stunde pro Woche über drei Monate nicht überschreiten.
DIE BETRIEBSAKQUISITEURE des Jobcenters Frankfurt am Main im ESFBundesprogramm für Langzeitarbeitslose:

Medizin, Pflege, Friseure
Gabriele Schirner 069 59768 298
Erica Detjen 069 59768 282

Reinigung, Sicherheit, gewerbliche Zeitarbeit
Alexander Schreiber 069 59768 280
Christina Weinreich 069 59768 273
Jürgen Storm 069 59768 731

Büro, öffentlicher Dienst, Vereine, kaufmännische Zeitarbeit

Donald Federspiel 069 59768 219
Gabriele Schirner 069 59768 298

Handel, Hotel, Gastronomie, Call-Center
Ronny Lutz 069 59768 218

Gartenbau, Lager, Transport, Facility Management

Alexander Schreiber 069 59768 280

Handwerk, Baugewerbe, Kleinbetriebe
Jürgen Storm 069 59768 731

Sonstige Branchen
Erica Detjen 069 59768 282

E-Mail: Jobcenter-Frankfurt-am-Main.BAK@jobcenter-ge.de

Qualifizierungsmaßnahmen

Folgende Qualifizierungsmaßnahmen für Teilnehmer können nach Bedarf gefördert werden:
  • einfache arbeitsplatzbezogene berufliche Qualifizierungen, 
  • Qualifizierungen zur Verbesserung von zentralen Grundkompetenzen wie z. B. Lesen, Schreiben, alltagsmathematische Kompetenz und IT-basiertes Problemlösen.
  • Werden während der Beschäftigung im Betrieb Defizite im Bereich der Grundkompetenzen festgestellt, ist eine zusätzliche pädagogische Einzelbetreuung des Teilnehmers möglich.
Im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahmen sind förderfähig:
  • Ausgaben für einfache arbeitsplatzbezogene berufliche Qualifizierungen der Teilnehmenden sowie
  • Kosten für Fahrten zwischen Unterkunft und Qualifizierungsstätte, sofern diese nicht am Arbeitsplatz liegt (je Teilnehmer bis zur Höhe von durchschnittlich 240 Euro und bis zu einer Höchstgrenze von 1.500 Euro).
  • Förderfähig sind auch Ausgaben für erforderliche Qualifizierungen zur Verbesserung von zentralen Grundkompetenzen sowie
  • Kosten für Fahrten zwischen Unterkunft und Qualifizierungsstätte. Die Grundqualifizierung soll zwei Stunden pro Woche nicht überschreiten und darf insgesamt nicht mehr als 100 Stunden umfassen.

Mobilitätshilfen

Die Mobilität der Teilnehmer kann gefördert werden. Zuwendungsfähig sind Pendelkosten im ersten Monat nach Arbeitsaufnahme in voller Höhe. In begründeten Einzelfällen können die Kosten für einen Führerschein übernommen bzw. kann ein Zuschuss für den Erwerb eines Fahrzeugs gewährt werden. Der Zuschuss für den Fahrzeugerwerb und/oder den Führerscheinerwerb darf insgesamt 1.500 Euro nicht überschreiten.