Claudia Czernohorsky-Grüneberg
Claudia Czernohorsky-Grüneberg
Karl-Heinz Huth
Karl-Heinz Huth
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber,


mit neuem Personal erfolgreich in das neue Jahr – das Jobcenter Frankfurt am Main und die Agentur für Arbeit sind Ihre Partner bei der Gestaltung Ihrer Einstellungs- und Personalpolitik. Wir starten in das Jahr 2019 mit neuen Förderinstrumenten und erweiterten gesetzlichen Möglichkeiten. Das zum Jahresbeginn in Kraft getretene „Qualifizierungschancengesetz“ verbreitert die Förderangebote über den Bereich der KMU hinaus und öffnet sie für einen größeren Kreis von Beschäftigten. Das Ziel liegt in der Unterstützung der Betriebe bei der Gestaltung des Wandels durch Digitalisierung und Strukturveränderungen.

Das Jobcenter Frankfurt am Main kann auch im Jahr 2019 wieder Ausbildungsbetriebe, die einem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen aus seinem Betreuungsbereich die berufliche Erstausbildung ermöglichen, mit einem Einmalbetrag von 7.000 Euro fördern.

Neu sind darüber hinaus die Förderangebote im Rahmen des „Teilhabechancengesetzes“ mit Lohnkostenzuschüssen für die Einstellung von Langzeitarbeitslosen – anfänglich 75 Prozent für Bewerber/-innen, die über zwei Jahre arbeitslos sind, und 100 Prozent bei einem Leistungsbezug von mehr als sechs Jahren. Damit können wir die Arbeitsmarktintegration bei besonderen Problemlagen wirkungsvoll unterstützen.

„Hartz IV“ wurde in den vergangenen Wochen kontrovers diskutiert, insbesondere hinsichtlich der Sanktionen. Die mit „Hartz IV“ gemeinten „Reformen für moderne Dienstleistung am Arbeitsmarkt“ wurden im Jahr 2003 auf den Weg gebracht. Seither wurden viele Regelungen und Instrumente neu justiert und der veränderten Situation von Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitsmarkt angepasst. Das Grundprinzip von „Fördern & Fordern“ wurde nicht aufgegeben. Es setzt auf die Mitwirkung der Leistungsempfänger. Bleibt diese aus, sind Sanktionen möglich. Diese Möglichkeit und Notwendigkeit hat das Jobcenter Frankfurt am Main bisher stets mit Augenmaß gehandhabt.

Auch für das neue Jahr gilt: Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit oder deren Beginn, wenn Sie unsere Dienstleistung bisher noch nicht in Anspruch genommen haben.

Claudia Czernohorsky-Grüneberg
Geschäftsführerin des Jobcenters Frankfurt am Main

Karl-Heinz Huth
Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt