AktuelleAusgabe01.2019

2 I NH A LT 3 Arbeitgeber-Service Direkte Ansprechpartner für Arbeitgeber 4 Förderleistungen Lohnkostenzuschüsse von 75 und 100 Prozent Das neue Teilhabechancengesetz nach § 16 e und 16i SGB II 6 Förderleistungen 7.000 Euro Ausbildungsprämie 2019 Jobcenter Frankfurt fördert Betriebe 7 Neuregelung Brückenteilzeit Arbeitszeitverkürzung und Rückkehrrecht 8 Fördern & Fordern Migranten: Fachkräftenachwuchs für die Gesundheitsberufe Ein Projekt der Bildungsprofis gGmbH im Rahmen des Landesprogramms „Sozialwirtschaft integriert“ 10 Best Practice Quereinsteigerin im Dentallabor Galler Zahntechnik GmbH stellt ein 11 Wir stellen vor Harald Claar 12 Best Practice Fachkräftesicherung in der Baubranche Belowelk GmbH – Groß mit kleinen Bauarbeiten 13 Best Practice „Und wenn nur einer hängenbleibt“ IWS Industrie-Werkschutz GmbH Aschaffenburg – ein zufriedener Arbeitgeber 14 Aktuell Neue Chancen durch Qualifizierung und Weiterbildung Erweiterte Fördermöglichkeiten 15 Stellenanzeigen 149 leistungsbereite und motivierte Bewerberinnen und Bewerber – sofort einsetzbar 30 Sonderseiten Videobewerber 32 Arbeitgeber-Service Die zuständigen Ansprechpartner www.pd-frankfurt.de Wenn Sie neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, erreichen Sie das Bewerberportal von PersonalDirekt Frankfurt jetzt noch einfacher. Unter www.pd-frankfurt.de finden Sie die Profile aller Arbeitsuchen- den dieser Ausgabe mit erweiterten Informationen. Die Bewerberda- tenbank präsentiert zusätzlich viele weitere Arbeitsuchende, die sofort einsatzbereit sind. Gehen Sie ins Internet oder rufen Sie unsere gebüh- renfreie Serviceline an 0800 / 09 09 800 Wir beraten Sie bei der Personalsuche direkt und kostenlos. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, mit neuem Personal erfolgreich in das neue Jahr – das Jobcenter Frankfurt am Main und die Agentur für Arbeit sind Ihre Partner bei der Gestaltung Ihrer Einstellungs- und Personalpolitik. Wir starten in das Jahr 2019 mit neuen Förderinstrumenten und erweiterten gesetzlichen Möglichkeiten. Das zum Jahresbeginn in Kraft getretene „Qualifizie- rungschancengesetz“ verbreitert die Förderangebote über den Bereich der KMU hinaus und öffnet sie für einen größeren Kreis von Beschäftig- ten. Das Ziel liegt in der Unterstützung der Betriebe bei der Gestaltung des Wandels durch Digitalisierung und Strukturveränderungen. Das Jobcenter Frankfurt am Main kann auch im Jahr 2019 wieder Aus- bildungsbetriebe, die einem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen aus seinem Betreuungsbereich die berufliche Erstausbildung ermögli- chen, mit einem Einmalbetrag von 7.000 Euro fördern. Neu sind darüber hinaus die Förderangebote im Rahmen des „Teilha- bechancengesetzes“ mit Lohnkostenzuschüssen für die Einstellung von Langzeitarbeitslosen – anfänglich 75 Prozent für Bewerber/-innen, die über zwei Jahre arbeitslos sind, und 100 Prozent bei einem Leistungs- bezug von mehr als sechs Jahren. Damit können wir die Arbeitsmarkt- integration bei besonderen Problemlagen wirkungsvoll unterstützen. „Hartz IV“ wurde in den vergangenen Wochen kontrovers diskutiert, insbesondere hinsichtlich der Sanktionen. Die mit „Hartz IV“ gemein- ten „Reformen für moderne Dienstleistung am Arbeitsmarkt“ wurden im Jahr 2003 auf den Weg gebracht. Seither wurden viele Regelungen und Instrumente neu justiert und der veränderten Situation von Gesell- schaft, Wirtschaft und Arbeitsmarkt angepasst. Das Grundprinzip von „Fördern & Fordern“ wurde nicht aufgegeben. Es setzt auf die Mitwir- kung der Leistungsempfänger. Bleibt diese aus, sind Sanktionen mög- lich. Diese Möglichkeit und Notwendigkeit hat das Jobcenter Frankfurt am Main bisher stets mit Augenmaß gehandhabt. Auch für das neue Jahr gilt: Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit oder deren Beginn, wenn Sie unsere Dienstleistung bisher noch nicht in Anspruch genommen haben. Claudia Czernohorsky-Grüneberg Geschäftsführerin des Jobcenters Frankfurt am Main Karl-Heinz Huth Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt Claudia Czernohorsky-Grüneberg Karl-Heinz Huth ED I TOR I A L

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